Produktbeschreibung
Propylen ist ein typischer kohlenstoffarmer ungesättigter Olefin mit stabilen industriellen Produktionsquellen. Seine hochreaktive Doppelbindung ermöglicht vielfältige chemische Modifikationswege und macht es zu einem zentralen Zwischenprodukt, das die Crackprozesse von Rohöl mit hochwertigen chemischen Endprodukten verbindet.

Produktparameter
| Schmelzpunkt | -185 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | -47,7 °C (Lit.) |
| Dichte | 1.49 |
| Dampfdichte | 1,48 (gegenüber Luft) |
| Dampfdruck | 15,4 atm (37,7 °C) |
| Brechungsindex | 1.3567 |
| Flammpunkt | -108 °C |
| Säurekoeffizient (pKa) | 43 (bei 25 °C) |
| Form | farbloses Gas |
| Explosionsgrenzen | 11,10 % |
| Geruchsschwelle | 13 ppm |
| Wasserlöslichkeit | 0,33 g/L (25 °C) |
| Wärmeleitfähigkeit | 0,11 W/(m·K) |
| Gefrierpunkt | -185,25 °C |
| Merck | 137.941 |
| BRN | 1696878 |
| Henry-Konstante | 5,6x10-5 mol/(m3Pa) bei 25℃, Plyasunov und Shock (2000) |
| Dielektrizitätskonstante | 1,9 (20℃) |
| Stabilität | Stabil. Leicht entzündlich. Bildet leicht explosionsfähige Gemische mit Luft. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, starken Säuren und Halogenen. |
| InChI | 1S/C3H6/c1-3-2/h3H,1H2,2H3 |
| InChIKey | QQONPFPTGQHPMA-UHFFFAOYSA-N |
| SMILES | CC=C |
| LogP | 1,77 bei 20℃ |
Anwendungsszenarien
Oxidation & Ammoxidation-Synthese – Es kann zu Acrolein und Acrylsäure oxidiert werden, um Allylalkohol und den Lebensmittelzusatzstoff Methionin herzustellen. Die Ammonoxidation ergibt Acrylnitril, ein Schlüsselmonomer für die Produktion von Synthesefasern und Kautschuk.
Alkylierung & Hydratisierungsverarbeitung – Die Alkylierung von Propylen erzeugt Cumol für die Herstellung von Phenol und Aceton. Die Hydratisierungsreaktion erzeugt Isopropanol, das weiter zu Aceton und chemischen Produkten der Isopropyl-Reihe verarbeitet wird.
Polymerisation & Tiefenverarbeitung – Durch Oligomerisierung und Polymerisation entstehen Polypropylen, Propylentrimere und Dodecen, die häufig in Tensiden, Weichmachern, Farbstoffen und Pestizid-Zwischenprodukten verwendet werden, wodurch eine vollständige Nutzung der industriellen Wertschöpfungskette erreicht wird.
