POLYURETHAN

Multi-System-Formkompatibilität – Polyurethan zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Formeladaptivität aus und ist mit wasserbasierten, lösungsmittelbasierten sowie Schmelzklebstoffsystemen kompatibel. Es kann sich flexibel an vielfältige industrielle Anforderungen in der Kleb- und Beschichtungsherstellung anpassen.

Diversifizierte Verarbeitungsformen – Es unterstützt eine flexible Produktindividualisierung, einschließlich thermoplastischer und reaktiver Typen sowie Einkomponenten- und Zweikomponentensysteme. Diversifizierte Verarbeitungsmodi erfüllen personalisierte Produktions- und Anwendungsanforderungen in verschiedenen Branchen.

Einstellbare chemische und physikalische Eigenschaften – Angetrieben durch den aktiven Reaktionsmechanismus von Urethangruppen kann die Leistung des Materials präzise angepasst und optimiert werden. Seine anpassbaren Eigenschaften ermöglichen gezielte Leistungsverbesserungen für unterschiedliche Anwendungsszenarien.

Hervorragende Rohstoffkompatibilität – Es kann perfekt mit Polyisocyanaten, Polyolen, Polyestern und Polyethern polymerisiert und compoundiert werden. Die flexible Kombination von Rohstoffen ermöglicht ein maßgeschneidertes Leistungsdesign für Endprodukte.

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Produktbeschreibung

Polyurethan hat ein breites Anwendungsspektrum in wasserbasierten, lösungsmittelbasierten und Schmelzklebstoffen. Darüber hinaus kann Polyurethan thermoplastisch oder reaktiv sein und als Einkomponenten- oder Zweikomponentensystem vorliegen. Die chemischen Eigenschaften von Urethanen bestimmen die Vielseitigkeit und Variabilität von Polyurethanen. Polyurethane werden hauptsächlich durch die Kondensationsreaktion von Isocyanaten und Alkoholen gewonnen und können auch durch die Polymerisationsreaktion von Polyisocyanaten und Hydroxylverbindungen (einschließlich Polyolen) wie Polyestern und Polyethern gebildet werden.

POLYURETHAN

Anwendungsszenarien

Moderne Polyurethanmaterialien fallen in vier große kommerzielle Segmente: Schäume, Klebstoffe, Oberflächenbeschichtungen und Elastomere. Jede Qualität ist über Polyol-Isocyanat-Formulierungen anpassbar, um gezielte mechanische, thermische und chemikalienbeständige Eigenschaften für verschiedene industrielle Szenarien zu erreichen.

1. Polyurethan-Schäume

Flexible und starre PU-Schäume werden aus Polyether- oder Polyesterpolyolen zusammen mit Diisocyanaten, Treibmitteln und Schaumstabilisatoren hergestellt. Drei Herstellungswege stehen zur Verfügung: Einstufen-, Halbpräpolymer- und Vollpräpolymerverfahren. Das Einstufenverfahren eignet sich für die Massenproduktion mit hohem Volumen, während präpolymerbasierte Arbeitsabläufe für Kleinserien bevorzugt werden. Als Duroplaste bieten Schäume eine hervorragende Kältebeständigkeit, Ölverträglichkeit, Wärmedämmung und schallabsorbierende Leistung. Typische Endanwendungen umfassen Wärmedämmkomponenten, Schalldämpfungsstrukturen, Stoßschutzverpackungen, Polstermaterialien und Filter-Entstaubungsteile.

2. Polyurethan-Klebstoffe

Die meisten PU-Klebstoffe verwenden Zweikomponentensysteme, bei denen Polyisocyanat und hydroxylreiche Polyesterkomponenten vor der Anwendung vor Ort gemischt werden. Sie bilden robuste, dauerhafte Verbindungen zwischen unterschiedlichen Substraten. Nach dem Aushärten behalten die Verbindungen eine gute Stabilität gegenüber Wasser, Mineralölen und Bewitterung im Freien. Diese Klebstoffe finden breite Anwendung im Bauwesen, bei der mechanischen Montage und in der Luft- und Raumfahrt zum Verbinden von Metallen, Glas, Kunststoffen und keramischen Substraten.

3. Polyurethan-Beschichtungen

Durch die Abstimmung verschiedener Isocyanate mit Polyether- oder Polyesterpolyolen werden PU-Beschichtungen in Einkomponenten- und Zweikomponentenvarianten eingeteilt. Einkomponentensysteme umfassen feuchtigkeitshärtende, blockierte und ölmodifizierte Typen; Zweikomponentenqualitäten basieren hauptsächlich auf Polyetherformulierungen. Übliche Anwendungstechniken umfassen Spritzen, Tauchen und Elektrotauchlackierung. Ausgehärtete Filme zeichnen sich durch starke Haftung, Verschleißfestigkeit, Wasser- und Säuredampfbeständigkeit sowie gute Isoliereigenschaften aus und eignen sich für Betoninfrastruktur, Prozessinstrumente, Flugzeugkomponenten und Möbeloberflächen.

4. Polyurethan-Elastomere

Erstmals von der Bayer AG kommerzialisiert, behalten PU-Elastomere über einen breiten Temperaturbereich eine gummielastische Elastizität bei, während sie eine kunststoffähnliche Verarbeitbarkeit bewahren. Drei gängige Typen sind verfügbar: gießbare, compoundierte und thermoplastische Elastomere. Sie zeichnen sich durch hohe Abriebfestigkeit, Ölverträglichkeit, Tieftemperaturflexibilität und Alterungsbeständigkeit aus. Repräsentative Anwendungen umfassen Automobil-Lagerteile, textile Hochgeschwindigkeits-Transmissionsriemen sowie Kabelmaterialien für Ölfeld- und geologische Erkundungsumgebungen.

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